Was Papierretter macht
In Druckereien bleibt bei jedem Auftrag Papier übrig: Restbögen, Überschüsse, Bögen aus abgebrochenen Auflagen. Material, das nie benutzt wurde und trotzdem im Recycling landet. Papierretter holt genau dieses Papier ab, bevor es eingestampft wird.
Das Prinzip dahinter ist einfach: Recycling ist besser als Müll, aber Weiterverwenden ist besser als Recycling. Ein Bogen Feinstpapier, der bereits produziert wurde, hat seine Energie- und Rohstoffkosten schon hinter sich. Ihn ein zweites Mal zu nutzen, ist die sparsamste Form der Wiederverwertung.
Die Werkstatt in Riegsee
Gerettetes Papier kommt nicht in gleichmäßigen Paletten. Es kommt in unterschiedlichen Grammaturen, Farben und Formaten. Deshalb wird in der Werkstatt in Riegsee zuerst sortiert: Was passt zusammen, welches Format lässt sich ohne großen Verschnitt herausschneiden, welche Farbkombination ergibt eine schöne Edition.
Daraus entstehen kleine Serien statt Massenware. Jede Auflage hängt davon ab, welches Papier gerade da ist – und ist deshalb begrenzt.
- Überschüssiges Papier aus Druckereien statt Neuware
- Sortierung und Fertigung in der Werkstatt in Riegsee
- Kleine, begrenzte Editionen statt Dauersortiment
Eine Dachmarke, zwei B2C-Marken
Papierretter ist die Herkunft und das Versprechen: gerettetes Papier, handgemacht verarbeitet. Darunter sprechen zwei Marken unterschiedliche Menschen an.
Cherry Paper steht für Papierwaren im Alltag – Notizbücher, Karten, Papier-Packs. Save the Oceans bündelt Editionen mit maritimem Fokus. Beide teilen dieselbe Werkstatt, dieselben Materialien und denselben Grundsatz: Too good to recycle.
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